Neustart in der Everhardstraße

Nä, wat schön! Schon diese Woche wird es soweit sein. Die Wanderbaumallee zieht um nach Ehrenfeld in die Everhardstraße. Das erste Modul, das seit dem Treffen mit der Stadt um die Ecke in der Christian-Schult-Straße steht, wurde bereits von der Nachbarschaft ganz herzlich begrüßt. Am Freitag, 10. Juli dürfen die Nachbarn dann auch die anderen vier Bäume in Empfang nehmen, die von der Christuskirche in die Everhardstraße rüberwandern werden.

Wanderung am 10. Juli – kommt vorbei, kommt mit!

Am Freitag, 10 Juli wandern wir mit vier weiteren Modulen ab 14:00 Uhr von unserem jetzigen Standort der Christuskirche (Belgisches Viertel, Dorothee-Sölle-Platz) in die Everhardstraße.

Begleitet uns oder kommt ab ca. 15:00 Uhr zur Begrüßung der Wanderbaumallee in die Everhardstraße.

Ein Modul der Wanderbaumallee am Straßenrand in einer Parkbucht.
Das erste Wanderbaum-Modul der „neuen Baureihe“ live und offiziell auf der Straße.

On the road again

Lasst die Korken knallen, es ist endlich geschafft! Zwangspause beendet. Unsere Wanderbäume dürfen wieder auf der Straße stehen. Nach vielen Wochen der Abstimmung mit der Stadt Köln wurde am 1. Juli die Vorgehensweise zur Zusammenarbeit beschlossen. Dazu haben wir uns mit Vertreter*innen der verschiedenen Ämter direkt an einem exemplarisch aufgestellten Wanderbaum in der Christian-Schult-Straße zusammengefunden. Ein wirklich sehr konstruktives Treffen. (Selbst der Regen hat seinen Beitrag geleistet und eine Pause eingelegt.) Ergebnis: In Bezirken mit Beschlüssen zur Unterstützung der Wanderbaumallee dürfen die Baummodule nun im Parkraum stehen. Also dann… Coming soon: Wanderbaumallee in Ehrenfeld!

Das Wanderbaummodul auf der Straße. Zwei Personen sitzen auf der Sitzfläche um den Baum herum. Zwischen den beiden ist der Schriftzug "Nimm Platz!" auf der Rückenlehne. Hinter dem Modul steht eine dritte Person. Alle drei schauen nach rechts und lachen.
Ortstermin in der Christian-Schult-Straße mit Vertreter*innen der Initiative Wanderbaumallee Köln, dem Trägerverein VCD Regionalverband Köln e.V. und Mitarbeitern verschiedener Ämter der Stadt Köln…

Wanderbäume mit Nachwirkung

Yeah! Wir dürfen einen ersten Erfolg der Wanderbaumallee verbuchen 😊. Applaus!
Während ihres Winterquartiers am Tor zur Kartäuserkirche haben die Wanderbäume eine gute Figur gemacht und Menschen immer wieder zum Verweilen auf den Bänken angeregt, vor allem seitdem sie im Frühjahr ergrünt sind. Das hat Pfarrer Mathias Bonhoeffer und die Kirchengemeinde so begeistert, dass nun zwei Apfelbäume (Berlepsch und Cox Orange) dauerhaft gepflanzt wurden. Ummantelung der Bäume und Sitzgelegenheiten folgen bald.
Richtig toll, dass die Idee tatsächlich Früchte trägt (an der Kartäuserkirche im wahrsten Sinne des Wortes, Stichwort: Apfelbäume 😉): Wanderbäume wirken. Hoffentlich auch an vielen kommenden Standorten.

Hallo, wir sind die Neuen! – Folge 4

In der finalen Folge heißt es heute: WBA proudly presents Koelreuteria paniculata.
Die aus Asien stammende Blasenesche (auch chinesischer Lackbaum genannt) ist eine absolute Rarität auf dem Pflanzenmarkt. Die Blätter sind nicht nur einfach Blätter, sondern groß, gefiedert und aus bis zu 15 Teilblättern bestehend. Die verfärben sich im Herbst gelb bis orange. Viele kleine gelbe Blüten schmücken die Blasenesche im Sommer. Und je wärmer der ist, desto reicher die Blüte. Immens wertvoll für die Bienenwelt, Schmetterlinge und Falter. Nach der Blüte bilden sich dreieckige, mit Samen gefüllte Blasenfrüchte, denen der Baum seinen Namen verdankt. Ein herrlicher Schattenbaum ist das, dabei wärmebedürftig und verträgt sowohl Stadtklima als auch gut Hitze. Dürfen wir vorstellen: Koelreuteria paniculata, unsere Sonnenanbeterin.

Hallo, wir sind die Neuen! – Folge 3

Schon gespannt, wer heute folgt…? Tada! Prunus sargentii „Rancho“.
Die Bergkirsche ist eine US-amerikanische Züchtung und mit die schönste Zierkirsche. Kein Wunder, dass sie gleich zweimal in der Allee vertreten ist. Ihre Krone ist recht schmal, weshalb man sie gern in engen Straßen oder kleinen Gärten antrifft. Im Frühjahr verzaubert sie mit rosafarbenen, duftenden Blüten, die auch bei Bienen sehr gut ankommen. Im Sommer verwandelt sie dann ihre Blätter von braun zu grün und sorgt mit ihren Kirschen für Vogelnahrung. Im Herbst schließlich glüht das Blattwerk flammend rot. Klingt nach: Rancho, die wandelbare Schönheit. The stage is all yours!

Hallo, wir sind die Neuen! – Folge 2

Weiter geht es mit unserer Vorstellungsreihe. Heute: Neu im Revier, unser Newcomer Sorbus latifolia „Henk Vink“.

Die breitblättrige Mehlbeere ist von der Sorte schnelles Wachstum und hat eine schmal-pyramidale Krone. Dabei kann der Baum bis zu 12 m hoch werden mit derb ledrigen Blättern: oben glänzend grün, unterseitig filzig gelbgrau. Ende Mai hat für die Bienen das Warten ein Ende und es erscheinen die Trugdolden mit cremeweißen Blüten. Im Spätsommer folgt dann das Futter für die Vögel in Form von rotbraunen bis orangegelben Beeren. Insgesamt ein anspruchsloses, robustes und frosthartes Ziergehölz. Unser Henk ist also der Typ hartgesotten. Willkommen im Klub!

Hallo, wir sind die Neuen! – Folge 1

Wir freuen uns immer noch so über unsere neuen sechs Bäume, dass wir ihnen eine kleine Vorstellungsserie widmen wollen. Heute geht es los mit dem Malus baccata „Street Parade“, der gleich im Doppelpack zur Wanderbaumallee neu hinzugestoßen ist.

Dieser Zierapfel, aka Kirschapfel oder auch Beerenapfel, ist ein recht kleiner Baum mit ziemlich schmaler Kronenform, was ihn als Straßenbaum beliebt macht. Gegen Ende April beginnt er zu blühen mit recht großen, in Büscheln zusammenstehenden Blüten. Deren Knospen sind rosafarben, aber einmal geöffnet erstrahlen die Blüten in einem reinweiß. Auch die Blätter können Farbwechsel: hellgrün austreibend verfärben sie sich im Sommer olivgrün. Die sehr harten Früchte finden unter Vögeln trotzdem ihre Abnehmer. Malus baccata, klein aber oho und für euch on the street.

Sa. 25.04.2020 // Wanderung in Belgische Viertel

In den letzten Wochen stand die Wanderbaumallee in der Kartäusergasse in der Südstadt und wurde dort von der dortigen Kirchengemeinde gehegt und gepflegt – vielen Dank dafür.

Auf Grund von aktuellen Baumaßnahmen mussten die Wanderbaumallee spontan zu einem neuen Standort umziehen. Mit den gebotenen Abstandsregeln sind wir am Samstag zurück ins Belgische Viertel gezogen.

Vier Module der Wanderbaumallee hintereinander weg auf einer zweispurigen Straße.
Mit der Wanderbaumallee über die Ringe. Hier sind wir kurz vor dem Barbarassoplatz.

Weil alles sehr kurzfristig und spontan stattfinden musste, freuen wir uns, dass die Christuskirche uns wieder spontan „Asyl“ gegeben hat (eine Genehmigung durch das Ordnungsamt für den städtisch-öffentlichen Raum haben wir noch immer nicht…).

Vier Wanderbaumallee-Module auf einem kleinem Platz. Auf den Modulen sitzen jeweils ein oder zwei Personen.
Die Wanderbaumallee vor der Christuskirche im Belgischen Viertel. Nun gibt es hier wieder Raum zum Verweilen oder für ein kurzes Gespräch – dies ist auch mit dem gebotenen Corona-Abstand möglich.

Aus 3 mach 9

Ja, ja, ist ja richtig, drei Bäume sind noch keine Allee. Aber jetzt gibt es Verstärkung! Dank der Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt sind nun sechs gespendete Bäume dazugekommen. Die wurden kürzlich angeliefert, so richtig spektakulär mit Sattelschlepper und Gabelstapler 😉.

Ein Sattelschlepper mit geöffneter Ladefläche und verschiedenen Paletten, Kisten und Bäumen. Ein Gabelstapler fährt an die Ladefläche.

Das war aber auch nötig, denn die Neuzugänge sind stolze 4 bis 5 Meter hoch. Die Anlieferung fand auf dem Gelände unseres neuen Kooperationspartners, der Jugendhilfe Köln e.V. in Ehrenfeld statt. Bei schönstem Sonnenschein haben wir dort jedem Baum einen Pflanzsack verpasst.

Ein Baum mit einem Wurzelballen liegt auf einer Plane. Eine Person mit einem Pflanzsack kommt auf die Plane

Sieht auch ohne Modul schon beeindruckend aus. So ausgestattet warten sie jetzt auf die Fertigstellung aller neuen Module.
Danke an die Jugendhilfe für’s Baumsitting!

Sechs Bäume in Pflanzsäcken stehen auf einer grünen Wiese vor einer Mauer. Vor den bäumen stehen Personen mit Gießkannen.