Offene Treffen der Wanderbaum-Gruppe

Lust auf Wanderbäume…

Für alle Interessierten, die in der Wanderbaumallee-Gruppe aktiv mitarbeiten möchten: Offenes Treffen immer am ersten Freitag im Monat.

„Wegen Corona“ treffen wir uns nicht im Büro des VCD sondern virtuell. Wer gerne teilnehmen möchte und noch keine Zugangsdaten hat, bitte eine Mail an info@wanderbaumallee-koeln.de senden.

Büro des VCD Köln e.V. (Gebäude 6, Südtrakt)

Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Melchiorstraße 3
 – 50670 Köln (Anfahrt)

Möchtet ihr auch vorher schon auf dem laufenden Stand bleiben, sendet eine E-Mail an info@wanderbaumallee-koeln.de

Hallo, wir sind die Neuen! – Folge 2

Weiter geht es mit unserer Vorstellungsreihe. Heute: Neu im Revier, unser Newcomer Sorbus latifolia „Henk Vink“.

Die breitblättrige Mehlbeere ist von der Sorte schnelles Wachstum und hat eine schmal-pyramidale Krone. Dabei kann der Baum bis zu 12 m hoch werden mit derb ledrigen Blättern: oben glänzend grün, unterseitig filzig gelbgrau. Ende Mai hat für die Bienen das Warten ein Ende und es erscheinen die Trugdolden mit cremeweißen Blüten. Im Spätsommer folgt dann das Futter für die Vögel in Form von rotbraunen bis orangegelben Beeren. Insgesamt ein anspruchsloses, robustes und frosthartes Ziergehölz. Unser Henk ist also der Typ hartgesotten. Willkommen im Klub!

Hallo, wir sind die Neuen! – Folge 1

Wir freuen uns immer noch so über unsere neuen sechs Bäume, dass wir ihnen eine kleine Vorstellungsserie widmen wollen. Heute geht es los mit dem Malus baccata „Street Parade“, der gleich im Doppelpack zur Wanderbaumallee neu hinzugestoßen ist.

Dieser Zierapfel, aka Kirschapfel oder auch Beerenapfel, ist ein recht kleiner Baum mit ziemlich schmaler Kronenform, was ihn als Straßenbaum beliebt macht. Gegen Ende April beginnt er zu blühen mit recht großen, in Büscheln zusammenstehenden Blüten. Deren Knospen sind rosafarben, aber einmal geöffnet erstrahlen die Blüten in einem reinweiß. Auch die Blätter können Farbwechsel: hellgrün austreibend verfärben sie sich im Sommer olivgrün. Die sehr harten Früchte finden unter Vögeln trotzdem ihre Abnehmer. Malus baccata, klein aber oho und für euch on the street.

The idea keeps spreading…

Nach Eupen haben sich nun auch Wuppertal und Hannover bei uns gemeldet, um Infos für die Umsetzung einer eigenen Wanderbaumallee zu bekommen. Jetzt wird das „Modell Stuttgart“ auch in Frankfurt am Main Bäume auf die Straße bringen.  Wir freuen uns riesig, dass die Idee weitere Kreise zieht.
Viel Erfolg nach Wuppertal, Hannover & Frankfurt!

Wanderbaum am Mainkai: so könnte es aussehen
(c) Foto Studio JoHey: https://www.facebook.com/photo?fbid=658984618220077&set=pcb.658988898219649

Sa. 25.04.2020 // Wanderung in Belgische Viertel

In den letzten Wochen stand die Wanderbaumallee in der Kartäusergasse in der Südstadt und wurde dort von der dortigen Kirchengemeinde gehegt und gepflegt – vielen Dank dafür.

Auf Grund von aktuellen Baumaßnahmen mussten die Wanderbaumallee spontan zu einem neuen Standort umziehen. Mit den gebotenen Abstandsregeln sind wir am Samstag zurück ins Belgische Viertel gezogen.

Vier Module der Wanderbaumallee hintereinander weg auf einer zweispurigen Straße.
Mit der Wanderbaumallee über die Ringe. Hier sind wir kurz vor dem Barbarassoplatz.

Weil alles sehr kurzfristig und spontan stattfinden musste, freuen wir uns, dass die Christuskirche uns wieder spontan „Asyl“ gegeben hat (eine Genehmigung durch das Ordnungsamt für den städtisch-öffentlichen Raum haben wir noch immer nicht…).

Vier Wanderbaumallee-Module auf einem kleinem Platz. Auf den Modulen sitzen jeweils ein oder zwei Personen.
Die Wanderbaumallee vor der Christuskirche im Belgischen Viertel. Nun gibt es hier wieder Raum zum Verweilen oder für ein kurzes Gespräch – dies ist auch mit dem gebotenen Corona-Abstand möglich.

Eure Stimme für ein lebenswertes Köln

Mit unserer Initiative wollen wir unsere Stadt noch lebenswerte machen und etwas für’s Klima tun. Da unterstützen wir natürlich die gerade laufenden Petitionen, die genau dasselbe Ziel verfolgen:

Seid ihr auch dabei?

Aus 3 mach 9

Ja, ja, ist ja richtig, drei Bäume sind noch keine Allee. Aber jetzt gibt es Verstärkung! Dank der Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt sind nun sechs gespendete Bäume dazugekommen. Die wurden kürzlich angeliefert, so richtig spektakulär mit Sattelschlepper und Gabelstapler 😉.

Ein Sattelschlepper mit geöffneter Ladefläche und verschiedenen Paletten, Kisten und Bäumen. Ein Gabelstapler fährt an die Ladefläche.

Das war aber auch nötig, denn die Neuzugänge sind stolze 4 bis 5 Meter hoch. Die Anlieferung fand auf dem Gelände unseres neuen Kooperationspartners, der Jugendhilfe Köln e.V. in Ehrenfeld statt. Bei schönstem Sonnenschein haben wir dort jedem Baum einen Pflanzsack verpasst.

Ein Baum mit einem Wurzelballen liegt auf einer Plane. Eine Person mit einem Pflanzsack kommt auf die Plane

Sieht auch ohne Modul schon beeindruckend aus. So ausgestattet warten sie jetzt auf die Fertigstellung aller neuen Module.
Danke an die Jugendhilfe für’s Baumsitting!

Sechs Bäume in Pflanzsäcken stehen auf einer grünen Wiese vor einer Mauer. Vor den bäumen stehen Personen mit Gießkannen.

Ein Umzugshelfer erzählt…

Wie schon angekündigt, hatten wir beim letzten Umzug tatkräftige Hilfe aus Rodenkirchen von den Gemeinnützigen Werkstätten Köln. Dabei unterstützt die GWK unser Projekt nicht nur bei Umzügen, sondern vor allem mit ihrer HolzWerkstatt beim Bau der nächsten Module. Wir freuen uns sehr, auf diese Weise Menschen mit Behinderungen in das Projekt Wanderbaumallee einbinden zu können und damit einen kleinen Beitrag zu Inklusion und Teilhabe zu leisten. Dazu berichten wir demnächst mehr.

Jetzt aber zurück zum Umzug. Denn Thomas, der in der HolzWerkstatt arbeitet, hat seine Erlebnisse vom Umzug zum Waidmarkt für uns dokumentiert. (Vielen Dank dafür, Thomas!)

Lest selbst:

Foto eines "Brief von Thomas" der über die Wanderung zur Gedenkveranstaltung des Archiveinsturz berichtet.

Der Bericht als PDF zum Download.

Drei Bäume zum Gedenken

Am 3. März jährte sich der Einsturz des Kölner Stadtarchivs zum elften Mal. Wie in den vorherigen Jahren auch wurde an das Unglück erinnert und der Opfer gedacht, erstmals ausgerichtet von der Stadt Köln. In Kooperation mit der Initiative „ArchivKomplex“ haben wir uns an der Gedenkveranstaltung beteiligt.

Alles fertigmachen zum Umzug

Anlässlich des Jahrestags zog unsere kleine Allee um. Es hieß Abschied nehmen von der Kartäuserkirche und ging über die Jakobstraße und Severinstraße zum Waidmarkt.

Wanderbäume auf dem Weg zum Waidmarkt

Auf dem Weg dahin schloss sich uns die Musikband „Trööt op Jöck“ an und untermalte musikalisch den gemeinsamen Weg zum Einsturzort. (Wir hatten bei diesem Umzug übrigens ganz tolle Unterstützung aus Rodenkirchen. Dazu schon bald mehr…)

Ankunft der Wanderbaumallee am Ort der Gedenkveranstaltung.
Ankunft der Wanderbaumallee am Ort der Gedenkveranstaltung.

Während der Gedenkveranstaltung spielten unsere drei Wänderbäume eine aktive Rolle: ein Baum für jedes Opfer. Sie sollten zugleich Andenken als auch Hoffnung symbolisieren – ein Zeichen, dass am Ort des Unglücks etwas Neues entstehen kann. Ein autofreies Areal rund um die Einsturzstelle mit mehr Aufenthaltsqualität und „Die Halle mit dem Knick“ als Ort des Gedenkens und der Kunst im Zwischenraum des U-Bahn-Bauwerks wären ein wunderbarer Aufbruch.

Rede der Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Einsturzort des Historischen Archiv der Stadt Köln