Presse

Park auf Parkplatz

Die »Initiative Wanderbaumallee« will die Stadt grüner machen und setzt dafür Bäume auf Rollen

Stadtrevue 11.2019

„Viel Blech, viel Beton, und dann ist auch noch die Luft schmutzig. »Dass Straßen ein Ort sein können, an dem sich Menschen gern aufhalten, können sich die meisten Menschen nicht mehr vorstellen«, sagt Dirk Frölich. Das möchte der Ehrenfelder mit der Initiative »Wanderbaumallee« ändern…“

Link: Website stadtrevue.de


Initiative Wanderbaumallee in Köln

Interview beim Domradio Köln

„In München verwandeln schon seit über 20 Jahren sogenannte Wanderbaumalleen triste Strassen für einige Wochen in grüne Alleen. Auch in Köln gibt es nach dem Münchener Vorbild seit gut einem Monat eine Wanderbaumallee. Dirk Frölich, einer der Aktiven, spricht über die Hintergründe der Initiative […]“

Link: Website 


Bäumchen den Laufpass gegeben

Projekt „Wanderbaumallee“ startet in Ehrenfeld, doch das Ordnungsamt gebietet Einhalt.

22.10.2016, Kölner Stadtanzeiger

Bildschirmfoto Kölner Stadtanzeiger zur Wanderbaumallee, 22.10.2019
Bildschirmfoto Kölner Stadtanzeiger zur Wanderbaumallee, 22.10.2019

 „Von Heribert Rösgen – Ehrenfeld | Stadtbegrünung auf Probe. Kleine Bäumchen auf transportablen Handkarren samt Sitzgelegenheiten schaffen die Moglichkeit, Straßen auf Zeit in eine Allee zu verwandeln. So kann Stadtgestaltung anschaulich und erlebbar gemacht werden. Was jedoch für die einen eine willkommene ökologische Aufwertung ihrer Straße darstellt, ist für die anderen eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung Die Meinungen zur ersten Kölner „Wanderbaumallee“ gehen offenkundig schon auseinander, noch bevor das Projekt richtig gestartet ist […]“

Keine Steine in den Weg legen

Kommentar von Heribert Rösgen

„Ein stabiler hölzerner Handkarren mit einem jungen Bäumchen im Laderaum soll eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung darstellen. In Ehrenfeld pappten Mitarbeiter des Ordnungsamtes Aufkleber mit Bußgeldandrohung an die Bäumchen der ersten Kölner Wanderbaumallee. So kann man einer guten Idee auch Steine in den Weg legen. Die Posse hat hoffentlich kein langes Nachspiel. Das pfiffige Projekt sollte nicht schon an der Frage scheitern, ob es sich womöglich um illegales Tun handelt. Stadt und Initiatoren sollten sich bald zusammensetzen und, falls nötig, rasch Nachbesserungen vornehmen.

Eine Stadtverwaltung, die den Bürgerdialog ganz oben auf ihrer To-do-Liste stehen hat, sollte diesem Projekt offen gegenüber stehen. Die Idee der wandernden Bäume ist ja gerade, Überzeugungsarbeit zu leisten. Wie könnten die positiven Aspekte von mehr Grün in den Straßen besser veranschaulicht werden, als wenn man Bäume einige Wochen auf Probe platziert? So gesehen stellen die Bäume schon jetzt Folienpräsentationen auf Bürgerveranstaltungen, Faltblätter und Fachreferate klar in den Schatten.

Wunder sind von den Wanderbäumchen aber auch nicht zu erwarten. Für manchen ist es schließlich geradezu eine Glaubensfrage, dass er einen Parkplatz vor der Haustür braucht, um glücklich in der Stadt leben zu können. Argumente fruchten da oft kaum. Versuch macht trotzdem klug.“

Link: Website KStA , ksta.Facebook


Bäumchen, Bäumchen, du sollst wandern

Wanderbaumallee schafft Ort der Begegnung

2019-10-22, Kölner Wochenspiegel

„EHRENFELD – „Wir haben viele Straßen in Köln, die grau und trist sind. Der öffentliche Raum ist zum Park- und Verkehrsraum verkommen“, sagt Ralph Herbertz vom Verkehrsclub Deutschland. Dem soll die Wanderbaumallee Köln Abhilfe schaffen, die zum Tag des Guten Lebens 2019 in Ehrenfeld erstmals vorgestellt wurde. Das Projekt wird betrieben von der Initiative Wanderbaumallee Köln, dem VCD Regionalverband Köln und der Radkomm und wurde von den Verantwortlichen nach einem knappen Monat Probezeit auf der Ecke Lessingstraße/ Marienstraße jetzt öffentlich wieder präsentiert. Dort standen die vier Module seit dem Tag des Guten Lebens. […]“

Link: Kölner Wochenspiegel


VCD – Projekt Wanderbaumallee Köln in Ehrenfeld vorgestellt

COLOZINE – Neues vom Leben in Köln, Blog

„Im Rahmen des „Tag des Guten Lebens“ am 15. September 2019 in Ehrenfeld wurde die Initiative Wanderbaumallee Köln erstmalig vorgestellt und fand große Aufmerksamkeit und Zustimmung […]“

Link: COLOZINE


Die Wanderbaumallee in der WDR Lokalzeit Köln

17.10.2019, WDR Lokalzeit

Der Wetterbericht vom 17.10. wird mit einen Bericht über die Wanderbaumallee Köln unterlegt. Schöne Bilder aus der Lessingstraße und aktuelle Informationen über unsere Initiative.

Link: WDR Lokalzeit (s. Wetter)


Berichte vom Tag des guten Lebens, 15. September 2019

16.09.2019, Kölner Stadt-Anzeiger

Der Artikel über den Tag des guten Lebens 2019 – Ehrenfeld hinterm Gürtel berichtet auch ausführlich über die Wanderbaumallee: „[…] Ebenso vom grünen Gedanken getragen ist das Projekt „Wanderbaumallee“, an dem sich unter anderem Ulrich Hasenkamp beteiligt. Gemeinsam mit knapp zehn weiteren Mitstreitern, die sich erst im August zusammengetan haben, baut Hasenkamp Bäume auf Rädern zur Verschönerung der Kölner Straßen. „Viele der Straßenzüge sind zubetoniert oder so schmal, dass dort keine Bäume gepflanzt werden können“, so der 70-Jährige. „Das lässt sie leblos und trist wirken. Daran wollten wir etwas ändern.“ Also ließ sich die kleine Gruppe aus Ehrenfeld von ähnlichen Projekten in Stuttgart und München inspirieren und unterstützen. Dabei werden kleine Bäume in fahrbare Holzkästen gesetzt, die ohne Mühe von einer Person – ähnlich wie eine Schubkarre – bewegt werden können. Zusammengeschraubt werden sie vom ehrenamtlichen Team um Hasenkamp, nur die Bretter schneidet ein Tischler im Vorfeld zurecht. „Nimmt man mehrere von diesen mobilen Baumkästen, kann man eine Straße vorübergehend zur Baumallee umwandeln“, so Hasenkamp. „Das freut nicht nur das Auge, sondern ist auch gut für die Umwelt – jeder Baum wandelt das schädliche Kohlendioxid um.“ Bisher haben Hasenkamp und Co. vier mobile Bäume für die Straßen Kölns zusammengebaut. „Optimal wären für eine Allee natürlich 12 Baumkästen auf Rädern, das ist unser Ziel.“ Dazu will die Gruppe in Kürze ein Crowdfunding-Projekt anstoßen, um die Kosten eines Baums von rund 550 Euro decken zu können. „Aber auch Spender und Vereine oder Initiativen können uns gerne unterstützen“, so Hasenkamp.[…]“.

Link: ksta.de, ksta.fb