Aus 3 mach 9

Ja, ja, ist ja richtig, drei Bäume sind noch keine Allee. Aber jetzt gibt es Verstärkung! Dank der Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt sind nun sechs gespendete Bäume dazugekommen. Die wurden kürzlich angeliefert, so richtig spektakulär mit Sattelschlepper und Gabelstapler 😉.

Das war aber auch nötig, denn die Neuzugänge sind stolze 4 bis 5 Meter hoch. Die Anlieferung fand auf dem Gelände unseres neuen Kooperationspartners, der Jugendhilfe Köln e.V. in Ehrenfeld statt. Bei schönstem Sonnenschein haben wir dort jedem Baum einen Pflanzsack verpasst.

Sieht auch ohne Modul schon beeindruckend aus. So ausgestattet warten sie jetzt auf die Fertigstellung aller neuen Module.
Danke an die Jugendhilfe für’s Baumsitting!

Ein Umzugshelfer erzählt…

Wie schon angekündigt, hatten wir beim letzten Umzug tatkräftige Hilfe aus Rodenkirchen von den Gemeinnützigen Werkstätten Köln. Dabei unterstützt die GWK unser Projekt nicht nur bei Umzügen, sondern vor allem mit ihrer HolzWerkstatt beim Bau der nächsten Module. Wir freuen uns sehr, auf diese Weise Menschen mit Behinderungen in das Projekt Wanderbaumallee einbinden zu können und damit einen kleinen Beitrag zu Inklusion und Teilhabe zu leisten. Dazu berichten wir demnächst mehr.

Jetzt aber zurück zum Umzug. Denn Thomas, der in der HolzWerkstatt arbeitet, hat seine Erlebnisse vom Umzug zum Waidmarkt für uns dokumentiert. (Vielen Dank dafür, Thomas!)

Lest selbst:

Foto eines "Brief von Thomas" der über die Wanderung zur Gedenkveranstaltung des Archiveinsturz berichtet.

Der Bericht als PDF zum Download.

Drei Bäume zum Gedenken

Am 3. März jährte sich der Einsturz des Kölner Stadtarchivs zum elften Mal. Wie in den vorherigen Jahren auch wurde an das Unglück erinnert und der Opfer gedacht, erstmals ausgerichtet von der Stadt Köln. In Kooperation mit der Initiative „ArchivKomplex“ haben wir uns an der Gedenkveranstaltung beteiligt.

Alles fertigmachen zum Umzug

Anlässlich des Jahrestags zog unsere kleine Allee um. Es hieß Abschied nehmen von der Kartäuserkirche und ging über die Jakobstraße und Severinstraße zum Waidmarkt.

Wanderbäume auf dem Weg zum Waidmarkt

Auf dem Weg dahin schloss sich uns die Musikband „Trööt op Jöck“ an und untermalte musikalisch den gemeinsamen Weg zum Einsturzort. (Wir hatten bei diesem Umzug übrigens ganz tolle Unterstützung aus Rodenkirchen. Dazu schon bald mehr…)

Ankunft der Wanderbaumallee am Ort der Gedenkveranstaltung.
Ankunft der Wanderbaumallee am Ort der Gedenkveranstaltung.

Während der Gedenkveranstaltung spielten unsere drei Wänderbäume eine aktive Rolle: ein Baum für jedes Opfer. Sie sollten zugleich Andenken als auch Hoffnung symbolisieren – ein Zeichen, dass am Ort des Unglücks etwas Neues entstehen kann. Ein autofreies Areal rund um die Einsturzstelle mit mehr Aufenthaltsqualität und „Die Halle mit dem Knick“ als Ort des Gedenkens und der Kunst im Zwischenraum des U-Bahn-Bauwerks wären ein wunderbarer Aufbruch.

Rede der Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Einsturzort des Historischen Archiv der Stadt Köln

Öfter mal was Neues

Wir hatten es schon angekündigt: Dank der Spende des Grünflächenamts und den Fördermitteln aus dem Programm Klima-Schritte der Klimastelle der Stadt Köln sind neue Module in der Mache. Im Vergleich zu den bisherigen erhalten sie ein „Facelift“, damit es sich zukünftig angenehmer am Straßenrand sitzen lässt. Wo die Sitzbänke bisher rundherum gingen und die Beine im Zweifel in den Verkehr reinragten, sind die neuen Module nun an einer Seite abgeschlossen und bieten somit Schutz zur Fahrbahn hin. Da sitzt es sich doch gleich viel entspannter im Parkraum. Wir sind gespannt auf den ersten Praxistest. Jemand Lust auf Probesitzen? 😉

Di., 03.03.2020 // Umzug zur Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Archiveinsturzes

In diesem Jahr organisiert erstmals die Stadt Köln die Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Archiveinsturzes. Dazu haben wir uns mit ArchivKomplex zusammen getan und werden die Bäume am Dienstag zur Gedenkfeier an den Katastrophenort in der Severinstraße umziehen als Zeichen für den Aufbruch am Einsturzort.

Rede der Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Einsturzort des Historischen Archiv der Stadt Köln

Ausführliche Informationen und Berichte gab es in Lokalpresse – Links auf unserer Presseseite „Di., 03.03.2020 // Umzug zur Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Archiveinsturzes“ weiterlesen

Sa., 18.01.2020 // Umzug in die Südstadt

Wanderung zur Kartäuserkirche, Kartäusergasse, Südstadt.

Umzug vom Belgischen Viertel ins Fringsveedel…

Am Samstag sind wir umgezogen. Von der Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz im Belgisches Viertel in die Südstadt.

Es waren rund 2,5 km mit Zwischenstopp am Rudolfplatz und am Chlodwigplatz.

Zwischenstopp der Wanderbaumallee

Der neue Standort der Wanderbaumallee ist die Kartäuserkirche in der Kartäusergasse. Hier bekommen wir für die nächsten Wochen „Wanderbaum-Asyl“ – vielen Dank dafür.

Neuer Standort für die kommenden Wochen in der Kartäusergasse – Kirchenasyl für die Wanderbaumallee bei der Ev. Kartäuserkirche.

Wir freuen uns über den tollen Empfang in der Kartäusergasse und die Unterstützung und Begleitung auf der Wanderschaft einmal quer durch die Stadt.

Toller Empfang an der Gemeinde der Kartäuserkirche mit Plakaten und Transpa, Sekt und Kuchen…

Mi., 18.12.2019 // Umzug ins Belgische Viertel

Die Wanderbaumallee vor der Christuskirche im Belgischen Viertel.

Die Wanderbaumallee vor der Christuskirche im Belgischen Viertel.
Die Christuskirche am Dorothee-Sölle-Platz ist für die kommenden Wochen Gastgeberin der Wanderbaumallee – wir freuen uns auf den neuen Standort.
Los geht es am Mittwoch, 18.12.2019 , um 15:00 Uhr vom Bürgerzentrum Ehrenfeld  (BüzE, Venloer Str. 429, Einfahrt Herbrandstraße). „Mi., 18.12.2019 // Umzug ins Belgische Viertel“ weiterlesen

So., 03.11.2019 // Umzug zum BüzE Ehrenfeld

Die Wanderbaumallee zieht um. Wir verabschieden uns aus der Christianstraße und sagen Danke an die Nachbarschaft. Am Sonntag ziehen in einen „Zwischenstopp“ zum Bürgerzentrum Ehrenfeld. Dort bleiben wir ein paar Tage und bedanken uns bei den Mitarbeiter*innen des BüzE für die spontane Aufnahme.

Vom „Zwischenstopp“ aus soll es dann – wenn alles klappt am 10.11.2019 – in einem großen Umzug in den Eigelstein gehen. – Genauere Infos dazu folgen noch.