The idea keeps spreading…

Nach Eupen haben sich nun auch Wup­per­tal und Han­no­ver bei uns gemel­det, um Infos für die Umset­zung einer eige­nen Wan­der­baum­al­lee zu bekom­men. Jetzt wird das “Modell Stutt­gart” auch in Frank­furt am Main Bäu­me auf die Stra­ße brin­gen.  Wir freu­en uns rie­sig, dass die Idee wei­te­re Krei­se zieht.
Viel Erfolg nach Wup­per­tal, Han­no­ver & Frankfurt!

Wan­der­baum am Main­kai: so könn­te es aus­se­hen
© Foto Stu­dio JoHey: https://www.facebook.com/photo?fbid=658984618220077&set=pcb.658988898219649

Aus 3 mach 9

Ja, ja, ist ja rich­tig, drei Bäu­me sind noch kei­ne Allee. Aber jetzt gibt es Ver­stär­kung! Dank der Zusam­men­ar­beit mit dem Grün­flä­chen­amt sind nun sechs gespen­de­te Bäu­me dazu­ge­kom­men. Die wur­den kürz­lich ange­lie­fert, so rich­tig spek­ta­ku­lär mit Sat­tel­schlep­per und Gabelstapler 😉.

Ein Sattelschlepper mit geöffneter Ladefläche und verschiedenen Paletten, Kisten und Bäumen. Ein Gabelstapler fährt an die Ladefläche.

Das war aber auch nötig, denn die Neu­zu­gän­ge sind stol­ze 4 bis 5 Meter hoch. Die Anlie­fe­rung fand auf dem Gelän­de unse­res neu­en Koope­ra­ti­ons­part­ners, der Jugend­hil­fe Köln e.V. in Ehren­feld statt. Bei schöns­tem Son­nen­schein haben wir dort jedem Baum einen Pflanz­sack verpasst.

Ein Baum mit einem Wurzelballen liegt auf einer Plane. Eine Person mit einem Pflanzsack kommt auf die Plane

Sieht auch ohne Modul schon beein­dru­ckend aus. So aus­ge­stat­tet war­ten sie jetzt auf die Fer­tig­stel­lung aller neu­en Module.
Dan­ke an die Jugend­hil­fe für’s Baumsitting!

Sechs Bäume in Pflanzsäcken stehen auf einer grünen Wiese vor einer Mauer. Vor den bäumen stehen Personen mit Gießkannen.

Die Allee wächst

Kürz­lich wur­de das ers­te der ange­kün­dig­ten neu­en Modu­le in den „Gemein­nüt­zi­gen Werk­stät­ten Köln“ (GWK) fer­tig­ge­stellt. Und es sieht toll aus! Yippieh!!

Einen Blick hin­ter die Kulis­sen könnt ihr dank Tho­mas wer­fen, der über den Ablauf des Modul­baus berich­tet.

Zwei Personen stehen in einer Werkstatt an einer großen Tischkreissäge, sie reichen sich ein zugesägtes Holzbrett an.

Auf wei­te­re Modu­le müs­sen wir uns noch ein wenig gedul­den, denn auch die GWK haben im Moment geschlos­sen. Aber: Fort­set­zung folgt…

Ein fast fertig zusammengebautes Modul der Wanderbaumallee. Am Bildrand ein grüner Kreis mit dem Text: "Ein Umzugshelfer erzählt. Gemeinnützige Werstätten Köln.

Drei Bäu­me zum Gedenken

Am 3. März jähr­te sich der Ein­sturz des Köl­ner Stadt­ar­chivs zum elf­ten Mal. Wie in den vor­he­ri­gen Jah­ren auch wur­de an das Unglück erin­nert und der Opfer gedacht, erst­mals aus­ge­rich­tet von der Stadt Köln. In Koope­ra­ti­on mit der Initia­ti­ve „Archiv­Kom­plex“ haben wir uns an der Gedenk­ver­an­stal­tung beteiligt.

Alles fer­tig­ma­chen zum Umzug

Anläss­lich des Jah­res­tags zog unse­re klei­ne Allee um. Es hieß Abschied neh­men von der Kar­täu­ser­kir­che und ging über die Jakobstra­ße und Seve­rin­stra­ße zum Waidmarkt.

Wan­der­bäu­me auf dem Weg zum Waidmarkt

Auf dem Weg dahin schloss sich uns die Musik­band „Trööt op Jöck“ an und unter­mal­te musi­ka­lisch den gemein­sa­men Weg zum Ein­sturz­ort. (Wir hat­ten bei die­sem Umzug übri­gens ganz tol­le Unter­stüt­zung aus Roden­kir­chen. Dazu schon bald mehr…)

Ankunft der Wanderbaumallee am Ort der Gedenkveranstaltung.
Ankunft der Wan­der­baum­al­lee am Ort der Gedenkveranstaltung.

Wäh­rend der Gedenk­ver­an­stal­tung spiel­ten unse­re drei Wän­der­bäu­me eine akti­ve Rol­le: ein Baum für jedes Opfer. Sie soll­ten zugleich Andenken als auch Hoff­nung sym­bo­li­sie­ren — ein Zei­chen, dass am Ort des Unglücks etwas Neu­es ent­ste­hen kann. Ein auto­frei­es Are­al rund um die Ein­sturz­stel­le mit mehr Auf­ent­halts­qua­li­tät und „Die Hal­le mit dem Knick“ als Ort des Geden­kens und der Kunst im Zwi­schen­raum des U‑Bahn-Bau­werks wären ein wun­der­ba­rer Aufbruch.

Rede der Ober­bür­ger­meis­te­rin Hen­ri­et­te Reker am Ein­sturz­ort des His­to­ri­schen Archiv der Stadt Köln

Öfter mal was Neues

Wir hat­ten es schon ange­kün­digt: Dank der Spen­de des Grün­flä­chen­amts und den För­der­mit­teln aus dem Pro­gramm Kli­ma-Schrit­te der Kli­ma­stel­le der Stadt Köln sind neue Modu­le in der Mache. Im Ver­gleich zu den bis­he­ri­gen erhal­ten sie ein „Face­lift“, damit es sich zukünf­tig ange­neh­mer am Stra­ßen­rand sit­zen lässt. Wo die Sitz­bän­ke bis­her rund­her­um gin­gen und die Bei­ne im Zwei­fel in den Ver­kehr rein­rag­ten, sind die neu­en Modu­le nun an einer Sei­te abge­schlos­sen und bie­ten somit Schutz zur Fahr­bahn hin. Da sitzt es sich doch gleich viel ent­spann­ter im Park­raum. Wir sind gespannt auf den ers­ten Pra­xis­test. Jemand Lust auf Probesitzen? 😉

Di., 03.03.2020 // Wan­de­rung zur Gedenk­ver­an­stal­tung zum Jah­res­tag des Archiveinsturzes

In die­sem Jahr orga­ni­siert erst­mals die Stadt Köln die Gedenk­ver­an­stal­tung zum Jah­res­tag des Archiv­ein­stur­zes. Dazu haben wir uns mit Archiv­Kom­plex zusam­men getan und wer­den die Bäu­me am Diens­tag zur Gedenk­fei­er an den Kata­stro­phen­ort in der Seve­rin­stra­ße umzie­hen als Zei­chen für den Auf­bruch am Einsturzort.

Rede der Ober­bür­ger­meis­te­rin Hen­ri­et­te Reker am Ein­sturz­ort des His­to­ri­schen Archiv der Stadt Köln

Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen und Berich­te gab es in Lokal­pres­se — Links auf unse­rer Pres­se­sei­te „Di., 03.03.2020 // Wan­de­rung zur Gedenk­ver­an­stal­tung zum Jah­res­tag des Archiv­ein­stur­zes“ weiterlesen