Sa. 25.04.2020 // Wan­de­rung in Bel­gi­sche Viertel

In den letz­ten Wochen stand die Wan­der­baum­al­lee in der Kar­täu­ser­gas­se in der Süd­stadt und wur­de dort von der dor­ti­gen Kir­chen­ge­mein­de gehegt und gepflegt — vie­len Dank dafür.

Auf Grund von aktu­el­len Bau­maß­nah­men muss­ten die Wan­der­baum­al­lee spon­tan zu einem neu­en Stand­ort umzie­hen. Mit den gebo­te­nen Abstands­re­geln sind wir am Sams­tag zurück ins Bel­gi­sche Vier­tel gezogen.

Vier Module der Wanderbaumallee hintereinander weg auf einer zweispurigen Straße.
Mit der Wan­der­baum­al­lee über die Rin­ge. Hier sind wir kurz vor dem Barbarassoplatz.

Weil alles sehr kurz­fris­tig und spon­tan statt­fin­den muss­te, freu­en wir uns, dass die Chris­tus­kir­che uns wie­der spon­tan “Asyl” gege­ben hat (eine Geneh­mi­gung durch das Ord­nungs­amt für den städ­tisch-öffent­li­chen Raum haben wir noch immer nicht…).

Vier Wanderbaumallee-Module auf einem kleinem Platz. Auf den Modulen sitzen jeweils ein oder zwei Personen.
Die Wan­der­baum­al­lee vor der Chris­tus­kir­che im Bel­gi­schen Vier­tel. Nun gibt es hier wie­der Raum zum Ver­wei­len oder für ein kur­zes Gespräch — dies ist auch mit dem gebo­te­nen Coro­na-Abstand möglich.

Ein Umzugs­hel­fer erzählt…

Wie schon ange­kün­digt, hat­ten wir beim letz­ten Umzug tat­kräf­ti­ge Hil­fe aus Roden­kir­chen von den Gemein­nüt­zi­gen Werk­stät­ten Köln. Dabei unter­stützt die GWK unser Pro­jekt nicht nur bei Umzü­gen, son­dern vor allem mit ihrer Holz­Werk­statt beim Bau der nächs­ten Modu­le. Wir freu­en uns sehr, auf die­se Wei­se Men­schen mit Behin­de­run­gen in das Pro­jekt Wan­der­baum­al­lee ein­bin­den zu kön­nen und damit einen klei­nen Bei­trag zu Inklu­si­on und Teil­ha­be zu leis­ten. Dazu berich­ten wir dem­nächst mehr.

Jetzt aber zurück zum Umzug. Denn Tho­mas, der in der Holz­Werk­statt arbei­tet, hat sei­ne Erleb­nis­se vom Umzug zum Waid­markt für uns doku­men­tiert. (Vie­len Dank dafür, Thomas!)

Lest selbst:

Foto eines "Brief von Thomas" der über die Wanderung zur Gedenkveranstaltung des Archiveinsturz berichtet.

Der Bericht als PDF zum Down­load.

Drei Bäu­me zum Gedenken

Am 3. März jähr­te sich der Ein­sturz des Köl­ner Stadt­ar­chivs zum elf­ten Mal. Wie in den vor­he­ri­gen Jah­ren auch wur­de an das Unglück erin­nert und der Opfer gedacht, erst­mals aus­ge­rich­tet von der Stadt Köln. In Koope­ra­ti­on mit der Initia­ti­ve „Archiv­Kom­plex“ haben wir uns an der Gedenk­ver­an­stal­tung beteiligt.

Alles fer­tig­ma­chen zum Umzug

Anläss­lich des Jah­res­tags zog unse­re klei­ne Allee um. Es hieß Abschied neh­men von der Kar­täu­ser­kir­che und ging über die Jakobstra­ße und Seve­rin­stra­ße zum Waidmarkt.

Wan­der­bäu­me auf dem Weg zum Waidmarkt

Auf dem Weg dahin schloss sich uns die Musik­band „Trööt op Jöck“ an und unter­mal­te musi­ka­lisch den gemein­sa­men Weg zum Ein­sturz­ort. (Wir hat­ten bei die­sem Umzug übri­gens ganz tol­le Unter­stüt­zung aus Roden­kir­chen. Dazu schon bald mehr…)

Ankunft der Wanderbaumallee am Ort der Gedenkveranstaltung.
Ankunft der Wan­der­baum­al­lee am Ort der Gedenkveranstaltung.

Wäh­rend der Gedenk­ver­an­stal­tung spiel­ten unse­re drei Wän­der­bäu­me eine akti­ve Rol­le: ein Baum für jedes Opfer. Sie soll­ten zugleich Andenken als auch Hoff­nung sym­bo­li­sie­ren — ein Zei­chen, dass am Ort des Unglücks etwas Neu­es ent­ste­hen kann. Ein auto­frei­es Are­al rund um die Ein­sturz­stel­le mit mehr Auf­ent­halts­qua­li­tät und „Die Hal­le mit dem Knick“ als Ort des Geden­kens und der Kunst im Zwi­schen­raum des U‑Bahn-Bau­werks wären ein wun­der­ba­rer Aufbruch.

Rede der Ober­bür­ger­meis­te­rin Hen­ri­et­te Reker am Ein­sturz­ort des His­to­ri­schen Archiv der Stadt Köln

Di., 03.03.2020 // Wan­de­rung zur Gedenk­ver­an­stal­tung zum Jah­res­tag des Archiveinsturzes

In die­sem Jahr orga­ni­siert erst­mals die Stadt Köln die Gedenk­ver­an­stal­tung zum Jah­res­tag des Archiv­ein­stur­zes. Dazu haben wir uns mit Archiv­Kom­plex zusam­men getan und wer­den die Bäu­me am Diens­tag zur Gedenk­fei­er an den Kata­stro­phen­ort in der Seve­rin­stra­ße umzie­hen als Zei­chen für den Auf­bruch am Einsturzort.

Rede der Ober­bür­ger­meis­te­rin Hen­ri­et­te Reker am Ein­sturz­ort des His­to­ri­schen Archiv der Stadt Köln

Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen und Berich­te gab es in Lokal­pres­se — Links auf unse­rer Pres­se­sei­te „Di., 03.03.2020 // Wan­de­rung zur Gedenk­ver­an­stal­tung zum Jah­res­tag des Archiv­ein­stur­zes“ weiterlesen

Sa., 18.01.2020 // Wan­de­rung in die Südstadt

Wan­de­rung zur Kar­täu­ser­kir­che, Kar­täu­ser­gas­se, Südstadt.

Umzug vom Bel­gi­schen Vier­tel ins Fringsveedel…

Am Sams­tag sind wir umge­zo­gen. Von der Chris­tus­kir­che, Doro­thee-Söl­le-Platz im Bel­gi­sches Vier­tel in die Südstadt.

Es waren rund 2,5 km mit Zwi­schen­stopp am Rudolf­platz und am Chlodwigplatz.

Zwi­schen­stopp der Wanderbaumallee

Der neue Stand­ort der Wan­der­baum­al­lee ist die Kar­täu­ser­kir­che in der Kar­täu­ser­gas­se. Hier bekom­men wir für die nächs­ten Wochen “Wan­der­baum-Asyl” — vie­len Dank dafür.

Neu­er Stand­ort für die kom­men­den Wochen in der Kar­täu­ser­gas­se — Kir­chen­asyl für die Wan­der­baum­al­lee bei der Ev. Kartäuserkirche.

Wir freu­en uns über den tol­len Emp­fang in der Kar­täu­ser­gas­se und die Unter­stüt­zung und Beglei­tung auf der Wan­der­schaft ein­mal quer durch die Stadt.

Tol­ler Emp­fang an der Gemein­de der Kar­täu­ser­kir­che mit Pla­ka­ten und Trans­pa, Sekt und Kuchen…

Mi., 18.12.2019 // Wan­de­rung ins Bel­gi­sche Viertel

Die Wan­der­baum­al­lee vor der Chris­tus­kir­che im Bel­gi­schen Viertel.

Die Wanderbaumallee vor der Christuskirche im Belgischen Viertel.
Die Chris­tus­kir­che am Doro­thee-Söl­le-Platz ist für die kom­men­den Wochen Gast­ge­be­rin der Wan­der­baum­al­lee – wir freu­en uns auf den neu­en Standort.
Los geht es am Mitt­woch, 18.12.2019 , um 15:00 Uhr vom Bür­ger­zen­trum Ehren­feld  (BüzE, Ven­lo­er Str. 429, Ein­fahrt Herb­rand­stra­ße). „Mi., 18.12.2019 // Wan­de­rung ins Bel­gi­sche Vier­tel“ weiterlesen

So., 03.11.2019 // Wan­de­rung zum BüzE Ehrenfeld

Die Wan­der­baum­al­lee zieht um. Wir ver­ab­schie­den uns aus der Chris­ti­an­stra­ße und sagen Dan­ke an die Nach­bar­schaft. Am Sonn­tag zie­hen in einen “Zwi­schen­stopp” zum Bür­ger­zen­trum Ehren­feld. Dort blei­ben wir ein paar Tage und bedan­ken uns bei den Mitarbeiter*innen des BüzE für die spon­ta­ne Aufnahme.

Vom “Zwi­schen­stopp” aus soll es dann — wenn alles klappt am 10.11.2019 — in einem gro­ßen Umzug in den Eigel­stein gehen. — Genaue­re Infos dazu fol­gen noch.

Sa., 19.10.2019 // Wan­de­rung in die Christianstraße

Die Wan­der­baum­al­lee zieht um. Sehr schön war es in der Les­sing­stra­ße und wir bedan­ken uns ganz herz­lich bei den lie­ben Patin­nen und Paten vor Ort.

Sams­tag, 19.10.2019, 15:00 Uhr

Nun geht es an einen neu­en Ort und wir freu­en uns auf die Nach­bar­schaft in der Chris­ti­an­stra­ße, die Gastgeber*innen für die nächs­ten Wochen wer­den. Beglei­tet uns gemein­sam beim Umzug und kommt mit uns zum Herbst­fest am neu­en Standort.


Treff­punkt ist um 15:00 Uhr in der Lessingstraße/Ecke Mari­en­stra­ße in Köln Ehrenfeld.

Herbst­fest am neu­en Stand­ort Christianstraße

Zur Begrü­ßung der Wan­der­bäu­me in der Chris­ti­an­stra­ße ist ein klei­nes Herbst­fest geplant. Wir freu­en uns…