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Ist das eine Lin­de? Und darf ich die auch gie­ßen? Wer mit sol­chen oder ähn­li­chen Fra­gen vor den Wan­der­baum-Modu­len steht, bekommt nun ganz schnell die Ant­wort. Scannt ein­fach den QR-Code auf dem jewei­li­gen Modul. Schon erfahrt ihr, mit wel­chem Baum ihr es zu tun habt und bekommt eine Gieß­an­lei­tung. Dort könnt ihr auch erfah­ren, wo die ande­ren Modu­le aktu­ell ste­hen und was in ihnen gepflanzt ist. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Ab in den Winterschlaf!?

Je näher der Win­ter rückt, des­to kar­ger wer­den auch die Wan­der­bäu­me – klar. So ein rich­tig schö­ner Anblick ist das nicht mehr. Aber sie des­halb aus dem Ver­kehr zie­hen und in den Win­ter­schlaf schi­cken? Nein. Wir haben uns bewusst dazu ent­schlos­sen, die Modu­le ganz­jäh­rig auf der Stra­ße zu las­sen. Den natür­li­chen Lauf der Jah­res­zei­ten darf man auch unse­ren Wan­der­bäu­men anse­hen. Wäre bei „sess­haf­ten“ Bäu­men an glei­cher Stel­le ja das­sel­be. Und eine Sitz­ge­le­gen­heit bei präch­ti­ger Win­ter­son­ne – viel­leicht mit Kaf­fee oder Glüh­wein — ist doch auch was Fei­nes 😊. In die­sem Sin­ne wün­schen wir euch einen schö­nen 1. Advent!

“Hal­lo, wir sind die Neuen”

Und last, but not least stel­len wir euch heu­te noch den „Malus Red Sen­ti­nel“ vor. Der „Zier­ap­fel“ ist sowohl bei Mensch als auch Tier sehr beliebt und das zu Recht. Wäh­rend der Blü­te­zeit im Mai locken die wei­ßen, süß duf­ten­de Blü­ten Bie­nen und Hum­meln an, bis in den Herbst fin­den die kirsch­gro­ßen Äpfel bei Vögeln viel Anklang und im Herbst begeis­tert er alle Baumliebhaber*innen mit sei­nen rot­ge­färb­ten Blät­tern. Der Apfel­baum, des­sen Früch­te wir übri­gens auch super ver­tra­gen, ist sehr pfle­ge­leicht und begnügt sich mit wenig Platz. Schließ­lich wird er maxi­mal 350cm breit und nur cir­ca 500 cm hoch. Aller­dings freut er sich über einen son­ni­gen oder halb­schat­ti­gen Ort, den er ein­mal ein­ge­pflanzt auch nur ungern wie­der ver­lässt — Es sei denn er wird in einem Wan­der­baum­mo­dul durch Köln geschoben 🙂

Auch zu Hau­se erfreu­en wir uns an den Bäumen

Von vie­len schon lan­ge im Vor­aus erwar­tet und nun tat­säch­lich Rea­li­tät, ein erneu­ter (Teil-)Lockdown bringt uns dazu, zu Hau­se zu blei­ben. Nun ist wie­der Home Office ange­sagt und der Ver­zicht auf Tref­fen mit Freun­den und vie­les mehr. Nun schau­en wir wie­der den gan­zen Tag aus dem glei­chen Fens­ter vor unse­rem Schreib­tisch und sehen immer das glei­che Stra­ßen­bild. Umso schö­ner ist es, wenn dort Bäu­me ste­hen, denen man zugu­cken kann, wie sie ihre Far­be wech­seln, immer mehr Blät­ter ver­lie­ren und die­se sich als Laub auf dem Boden sam­meln. Denn die Natur macht kei­ne Pau­se, hier nimmt alles sei­nen natür­li­chen Lauf. Ein paar Bäu­me erstrah­len gera­de noch in ihrer wun­der­schö­nen Herbst­fär­bung und machen die Stra­ßen bun­ter, wäh­rend ande­re schon all ihre Blät­ter abge­wor­fen haben. Unse­re WBA-Bäu­me sind da kei­ne Ausnahme.

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“Hal­lo, wir sind die Neuen”

Und wir haben noch wei­te­re neue Bäu­me, die wir euch vor­stel­len möch­ten. Also, wei­ter geht’s mit unse­rer Vor­stel­lungs­run­de. Extra aus den Nie­der­lan­den für uns ange­reist, sind unter ande­rem zwei Exem­pla­re der Fel­sen­bir­ne „Robin Hill“ (Ame­lan­chier arbo­rea). Der schma­le, auf­recht wach­sen­de Klein­baum oder Groß­strauch ist in unse­rer Gegend noch eher sel­ten zu sehen, dabei über­zeugt er mit sei­ner schö­nen Herbst­fär­bung und einer anspruchs­lo­sen Pfle­ge. Für unse­re Wan­der­baum­al­lee ist er der idea­le Baum – und das nicht nur wegen sei­ner Grö­ße. Er wird bis zu 800cm hoch, 500cm breit, ver­trägt das Stadt­kli­ma bes­tens und ist win­ter­hart. Im April, Mai schmü­cken ihn weiß, rosa Blü­ten und ab Juni trägt er schwar­ze bis dun­kel­vio­let­te Früch­te. Für vie­le Insek­ten und Vögel bie­tet die Fel­sen­bir­ne eine wich­ti­ge Nah­rungs­quel­le. Bei all die­sen tol­len Eigen­schaf­ten bleibt nur noch eins zu sagen – Will­kom­men in Köln.

“Hal­lo, wir sind die Neuen”

Heu­te stel­len wir euch einen Baum vor, der bis­her in unse­rer Allee noch kei­ne Art­ge­nos­sen sei­nes­glei­chen hat und auch in deut­schen Gär­ten und Stra­ßen eine ech­te Rari­tät ist. Der „Eisen­holz­baum“ oder auch “Eisen­baum”, lat. “Par­ro­tia per­si­ca”, gehört zu den Klein­bäu­men und wird maxi­mal 10 bis 12 Meter hoch. Sei­ne Kro­ne wächst aller­dings eher aus­la­dend in die Brei­te, wodurch er sich auch eini­ges an Platz ver­schafft. Unse­re “Vanes­sa” ver­sucht sich hier­bei aber etwas zurück zu hal­ten und wächst mit sei­ner ova­len Kro­ne gera­de in die Höhe. Des­we­gen eig­net sie sich auch Bes­tens für Alle­en und Grün­flä­chen. Im März trägt sie rote Blü­ten und anschlie­ßend ca. 1 cm gro­ße, gehörn­te brau­ne Früch­te. Im Herbst gehört der Eisen­baum eben­falls zu den Bäu­men, die für wun­der­schö­ne Far­ben in den Stra­ßen sor­gen. Er wird dann von gel­ben, roten, lila, pin­ken Blät­tern geschmückt. Und das Bes­te ist: Nichts kann ihn dann mehr was anha­ben, selbst Frost über­steht die “Par­ro­tia per­si­ca Vanes­sa” pro­blem­los. Ein ech­tes Wun­der­stück und Rari­tät also, unser Neuzugang.

“Hal­lo, wir sind die Neuen”

Bald ist es soweit, unse­re neu­en Bäu­me zie­hen durch Köln und begrü­nen das Stadt­bild zusam­men mit den „Alten“. Damit ihr aber auch alle wisst, wem ihr dem­nächst auf den Stra­ßen begeg­net wer­det, bekommt ihr natür­lich noch eine kur­ze Vor­stel­lungs­run­de. Begin­nen wir heu­te mit dem „Liqui­dam­bar sty­ra­cif­lua“ oder bes­ser bekannt als „Amber­baum“. Ihr kennt ihn schon, schließ­lich steht er auch in unse­rem Modul 4.

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